Sanitätsrucksäcke ohne das Rote Kreuz. Warum? Die Antwort beim Besuch in der Lagerhalle des Blau-Gelben-Kreuzes in Raderberg erschüttert. Weil das russische Militär sogar die ukrainischen Sanitäter gezielt angreift. Also werden die Rucksäcke ohne Rotes Kreuz von Köln aus in die Ukraine geschickt. Jeder Rucksack enthält medizinisches Material, um bis zu fünf Menschen zu versorgen und – so Gott will  – auch ihr Leben zu retten.

„Das hat mir noch einmal unmissverständlich vor Augen geführt, dass die Ukraine auch weiterhin unsere volle Unterstützung benötigt“, sagt Dr. Ralph Elster, Bürgermeister der Stadt Köln: „Die Hilfe aus Köln rettet Leben. Das, was die Ehrenamtlichen des Blau-Gelben Kreuzes leisten, ist einfach unglaublich.“

Vorneweg engagiert sich die Vorsitzende Linda Mai unermüdlich für die Menschen in der Ukraine. Bis zu seinem plötzlichen Tod war auch ihr Mann, unser Freund und CDU-Kollege Detlef Gysan stets an ihrer Seite, um im Sinne des Blau-Gelben Kreuzes die Entwicklung einer freien, demokratischen Ukraine zu unterstützen und Hilfe für die Opfer des Krieges, insbesondere für Kinder, Binnenflüchtlinge, verletzte und andere stark bedürftige Menschen aus den vom Krieg betroffenen Regionen zu leisten.

Über 600 Lieferungen in die Ukraine wurden per LKW, Flugzeug, Zug, Transporter oder Pkw durchgeführt

„Umgeben sind die beiden von einem bunt gemischten und tollen Team, das wahnsinnig stolz sein kann auf das Geleistete“, so Dr. Ralph Elster. Laut Internetseite hat der Verein seit dem 24. Februar 2022, dem Beginn des schrecklichen, russischen Angriffskriegs, über 20.000 Menschen in diversen ukrainischen Regionen geholfen. Sie haben über 2000 Tonnen an Hilfsmitteln in die Ukraine geschickt. Über 3.500 ukrainische Geflüchtete wurden in Köln betreut und unterstützt. Über 600 Lieferungen in die Ukraine wurden per LKW, Flugzeug, Zug, Transporter oder Pkw durchgeführt. Zudem haben sie 26 Friedensdemonstrationen mit mehreren Tausend Teilnehmern durchgeführt.

Ein weiterer Schwerpunkt der ehrenamtlichen Arbeit: Medizinprodukte und Medikamente in die Ukraine schicken, damit Ärzte, Krankenhäuser und Sanitäter ihre Patientinnen und Patienten versorgen können. „Hier gibt es eine Schnittmenge mit dem Verein ,Mission Kharkiv’, die ich gerne nutzen würde“, sagt Dr. Ralph Elster. Er ist Vorstand dieses Vereins, der sich gebildet hat, um vor allem Krebspatienten in der Ukraine die Fortsetzung ihrer Therapien zu ermöglichen. „Bei den gemeinsamen Anstrengungen des Blau-Gelben-Kreuzes und von ,Mission Kharkiv’ können wir sicherlich einige Synergien nutzen“, so der Kölner Bürgermeister.

Die vielfältigen Hilfen des Blau-Gelben Kreuzes sind insgesamt beeindruckend

Dessen Besuch beim Blau-Gelben Kreuz war derweil nicht nur geprägt von der Erkenntnis, dass Sanitätsrucksäcke ohne Rotes Kreuz in die Ukraine geliefert werden müssen, um das Leben der Sanitäterinnen und Sanitäter zu schützen. Darüber hinaus war Dr. Ralph Elster tief beeindruckt von der Hilfe für werdende Mütter in der Ukraine. Die Kölner Helfer packen nämlich spezielle Babyboxen mit Kleidung, Babynahrung, Stilleinlagen, Babyschlafsäcken oder Windeln, damit der Start ins Leben für die neuen Erdenbürger und ihre Eltern einigermaßen gut gestaltet werden kann.

Die vielfältigen Hilfen des Blau-Gelben Kreuzes sind insgesamt beeindruckend. „Gerne mache ich über meinen Blog Werbung für diesen tollen Verein“, sagt Dr. Ralph Elster.

So ist die Webseite hier zu finden: https://www.bgk-verein.de/

Wer Geld spenden möchte, wird hier fündig: https://www.bgk-verein.de/geldspenden/

Alles über Medizinische Projekte und den Sanitätsrucksack steht hier: bgk-verein.de/medizinische-projekte/

Informationen zu Sachspenden finden sich hier: https://www.bgk-verein.de/sachspende/

Das Thema Babyboxen wird hier aufbereitet: https://www.bgk-verein.de/babyboxen/

Wer beim Verein mitmachen möchte, findet hier ein Kontaktformular: https://www.bgk-verein.de/mitmachen/